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Name: Wrantepot Bauart: Dresch u. Wasserschöpfmühle Baujahr/Ersterwähnung: 1935 Standort: Ihlow Adresse: Emderstrasse 7 26632 Ihlow Landkreis: Aurich Bundesland: Niedersachsen Kontaktperson für Besichtigungen: z.Zt.nur Außenbesichtigung GPS-Daten: N 53.3905° O 7.29307°
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Die Dresch- und Wasserschöpfmühle Wrantepot, auch Schnellsche Mühle „De Kat“ genannt, ist eine der kleinsten Mühlen Deutschlands. Um das Jahr 1935 herum wurde die Mühle von Edo Schnell zur Entwässerung seines Grundstücks erworben und von Bangstede in die Gemarkung Riepe-Wrantepott gebracht. Später wurde an die Mühle eine Scheune angebaut und mit ihr eine Verbindung geschaffen, um den Funktionsbereich der Mühle zu erweitern. Mittels eines Schwungrades wurde die Windkraft über einen Treibriemen auf eine Dreschanlage übertragen. Der aus Holz gebaute Sechskant hat eine Höhe von 13,80 m, vier Segelgatterflügel und einen Steert. Der Flügeldurchmesser, auch Flucht genannt, beträgt 9,40 m. Die ausschließlich mit Windkraft betriebene Dreschmühle hat an Mahleinrichtungen einen Schrotgang, eine Schraube und einen Dreschrepel. Die Stilllegung des Mühlenbetriebes erfolgte 1962. Die Mühlentechnik ist noch vorhanden, aber nicht funktionsfähig. Nachdem der Mühlenbetrieb eingestellt worden war, verfiel die Mühle. Anfang der 80er-Jahre wurden Teile der baufälligen Mühle nach Norden verkauft, wo sie für eine Wasserschöpfmühle genutzt werden sollten. Die Planungen konnten dann aber doch nicht so wie vorgesehen umgesetzt werden, so dass 1989 beim Wiederaufbau der Mühle, der von der Interessengemeinschaft „Erhaltung Dreschmühle Wrantepott“ initiiert worden war, auf diese Teile zurückgegriffen werden konnte. Der Wiederaufbau der Mühle konnte 1992 im Wesentlichen abgeschlossen werden. Auf dem Mauerfundament der alten Mühle wurde ein um vier Meter größerer Nachbau gesetzt. Eine Galerie wurde ebenfalls gebaut, eine neue Kappe aufgesetzt.
Es ist nur eine Außenbesichtigung möglich.
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- Dresch- und Wasserschöpfmühle Wrantepot
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