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1332 kam die landesherrliche Ratsmühle in den Besitz der Ratsfamilie von der Mölen und gehörte seit dem späten 15. Jh. der Stadt Lüneburg selbst. Hier entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein großer und vielseitiger Mühlenbetrieb, zu dem allein zwei Kornmühlen und eine weitere „Wasserkunst“ gehörten. Daneben bestanden weitere Nutzungen als Walk-, Loh- und Beutlermühle, sowie als Papier- und Öl- und Schleifmühle. Drei Wasserräder setzten von hier aus auch das Sonnin´sche Gestänge in Bewegung: ein Balkengestänge, benannt nach seinem Baumeister Sonnin, das in der über einen Kilometer entfernten Saline die Solepumpen antrieb. Von 1750 bis 1850 erfüllte es mit seinem Geklapper die Stadt. Ein Modell des Balkengestänges kann man im Deutschen Salzmuseum studieren. Heute ist der Mahlbetrieb in dem aus dem 16. Jh. stammenden Gebäuden der Ratsmühle stillgelegt. Die Wasserkraft wird aber noch zur Stromerzeugung genutzt.
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