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Name: Artlenburger Mühle Bauart: Galerieholländer, Windmühle Baujahr/Ersterwähnung: 1833 Standort: Artlenburg Adresse: Deichstraße 22 21380 Artlenburg Landkreis: Lüneburg Bundesland: Niedersachsen Kontaktperson für Besichtigung: H.J. Brügmann 04139 / 7043 oder 04139 / 7159 GPS-Daten: 53,37010° N 10,50044° O
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Die Dörfer am südlichen Elbufer zwischen Artlenburg und Barförde gehörten bis 1816 zum Herzogtum Lauenburg. Als „Relikt„ dieser Zeit waren Artlenburg und Hohnstorf noch bis 1830 an die Lauenburger Mühle „gebannt„ (s.a. Hittbergener Mühle, Nr. 6). Bei Eisgang oder Hochwasser war diese aber gar nicht zu erreichen. 1833 konnte der Müller Carl Brügmann die von ihm erbaute Holländermühle in Artlenburg in Betrieb nehmen. Heiß gelaufene Bremsen ließen die Mühle 1889 bei einem Sturm abbrennen. Aus Teilen einer Wasserschöpfmühle wurde daraufhin die jetzige Mühle mit ihrem viereckigen Ziegelunterbau aufgebaut. Seit 1932 unterstützte ein Elektromotor den Windantrieb, ab 1954 übernahm er den Antrieb ganz und erst 1994 stellte der Müller den Mahlbetrieb ein. Nach einer umfassenden Restaurierung mit Hilfe des 1996 gegründeten Windmühlenverein Artlenburg steht heute eine voll funktionsfähige Windmühle hinter dem Deich an der Mündung des Elbe-Seiten-Kanals in die Elbe.
Bild oben:
Mühlenfest an der Artlenburger Windmühle
Bild Mitte:
Ein seltener Anblick - Mühlenkappe mit doppelter Windrose
Bild unten:
Besucherführung auf dem Mahlboden
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