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Name: Duhne-Mühle Bauart: Wassermühle Baujahr/Ersterwähnung: 1170 Standort: Negenborn Straße: Duhne Mühle 47 PLZ, Ort: 37640 Negenborn Landkreis: Holzmindent Bundesland: Niedersachsen Kontaktperson für Besichtigung: Gudrun Bartsch 05101-4736; nur Außenbesichtigung
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Die Wassermühle am Forstbach/ Negenborner Wasser wurde vom Kloster Amelungsborn schon um 1100 erbaut. Noch 1802 war sie in Klosterbesitz. Die Mühle hatte neben dem Mahlbetrieb Ölschlag, sie war Säge-, Dresch- und Bokemühle. „Boken“ heißt der Arbeitsgang, bei dem zur Leinenherstellung die Hanfstengel von den Mühlenhämmern weichgeklopft werden. Laut Inschrift wurde das Mühlengebäude 1748 neu errichtet. Backhaus und Scheune stammen aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Vor 1862 gehörte die Duhnemühle der braunschweigischen Herrschaft. Aus jener Zeit stammt auch der Wappenstein über der Tür mit dem Buchstaben „C“ (siehe Bild rechts). Danach kam die Mühle durch Kauf an den Müller Weibgen, von diesem an den Müller Schomburg, 1892 an die Müllerfamilie August Kraus und 1920 an dessen Sohn Otto Kraus. Die Mühle ist betriebsfähig. An Mühlentechnik sind ein liegendes Vorgelege (Transmissionen), ein Schrotgang, ein Mahlgang, eine Quetsche, ein Walzenstuhl, ein Aspirateur (Vorrichtung zur Reinigung des Getreides von kleineren und größeren Fremdkörpern vor dem Mahlen mittels eines Ventilators), ein Trieur (Maschine zur Aussonderung von Unkrautsamen aus dem Mahlgut) sowie ein Plansichter (trennt das Gemisch aus Mehl, Dunst, Grieß und Schrot, das der Walzenstuhl liefert), vorhanden. Der Mühlenbetrieb wurde 1990 eingestellt. Es ist geplant, die Turbinenanlage zur Stromerzeugung zu nutzen.
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