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Name: Hamborner Mühle Bauart: Wassermühle Baujahr/Ersterwähnung: 1411 Standort: Bad Pyrmont Straße: Hamborner Weg PLZ, Ort: 31812 Bad Pyrmont Landkreis: Hameln-Pyrmont Bundesland: Niedersachsen Kontakt: Dittmar Bugdahn Hotel und Restauration 05281-608660
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1437 belehnte der Abt von Corvey den Heinrich von Kanne mit dem Dorf „alden Lude“ sowie sieben Hufen Land einer Mühlenstätte. Wahrscheinlich ist die Hamborner Mühle jedoch wesentlich älter, da das Kloster Corvey schon um 826 Besitz im Bereich Lügde hatte. Das Lehen an die von Kannen wurde bis in das frühe 17. Jahrhundert fortlaufend verlängert; danach hören wir von der Hamborner Mühle nichts mehr. Vermutlich ist sie während des 30-jährigen Krieges (1618 – 1648) zerstört worden. 1650 wurde das Gut Lügde an die Familie von Luttersheim verkauft; nach den Lehnsbriefen konnte eine Schleif- oder Papiermühle gebaut werden. Ab 1700 ist am Hamborner Bach eine Öl-, Mahl- und Sägemühle nachgewiesen. Der Müller hatte jährlich elf Reichstaler Pacht an das Paderborner Domkapitel, das nun Besitzer war, zu bezahlen. 1839 verfügte die Mühle nur noch über zwei Mühlräder, eines für eine Mahl-, das andere für eine Ölmühle. Von Mai bis November litten diese an Wassermangel und standen zwölf Stunden still, bis der Teich wieder gefüllt war. Bis zum Brand der Mühle im Jahre 1881 nennen die Urkunden 14 Müller. Nach dem Wiederaufbau war der Müller Friedrich Keese so verschuldet, dass er die Mühle verkaufen musste. Die Müller wechselten danach fast jährlich, bis der Betrieb 1912 eingestellt wurde und Heinrich Wienecke aus Hagen, der ein geborener Gastwirt war, aus der traditionsreichen Mühle eine beliebte Gaststätte machte. Die Mühlentechnik ist nicht mehr vorhanden; Nutzung des Mühlenbaus als Hotel.
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