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Name: Heidmühle Bauart: Wassermühle Baujahr/Ersterwähnung: 1465 Standort: Lauenhagen Straße: An der Heidmühle 1 PLZ, Ort: 31714 Lauenhagen Landkreis: Schaumburg Bundesland: Niedersachsen Kontaktperson für Besichtigung: Janin Hoffrichter; 05721-995298; nur Außenbesichtigung.
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Ein mühevolles Bauwerk, gemeint ist hier der Mühlenkanal, geschaffen für ein hinreichendes Gefälle der Hülse zum Betrieb der Heidmühle. Weil nicht bewachsen und von Ackerflächen umgeben, hebt sich der erhöhte Mühlenkanal besonders deutlich von der umgebenden Ackerlandschaft ab. Von der Straße Stadthagen – Lauenhagen aus ist der erhöhte und ebene Mühlenkanal der Heidmühle deutlich zu erkennen. Die Mühle ist eine Durchflußmühle, das heißt, der die Mühle antreibende Bach fließt nicht nur ein in einem kanalisierten Abzweig, sondern direkt durch die Mühle. Die Heidmühle, nördlich von Stadthagen – schon auf Lauenhäger Gemeindegebiet – an der Hülse gelegen, wird in einem „Fundationsbrief“ des Grafen Adolf von Schaumburg erstmalig 1465 erwähnt. Aufgrund ihrer Lage befand sich die Heidmühle in ständiger Konkurrenz zu den benachbarten Stadthäger Mühlen. So beklagt sich der Stadthäger Westernmüller 1809, daß der Heidmüller „sich einen Graupengang habe anlegen lassen“ und der Heidmüller Bostel seinerseits erklärt 1853 sein „Familien-Glück“ für gestört, wenn ihm die Fürstliche Regierung nicht die Genehmigung gebe, eine Weizenmühle anzulegen, wie es dem Stadthäger Niedermüller gestattet sei. 1927 wurde die Mühle erneuert. An die Stelle des Wasserrades traten zwei Turbinen, die zwei Walzenstühle und einen Schrotgang antrieben. Sie wurden erst 1976 ausgebaut, womit die Nutzung der Wasserkraft an dieser Stelle endete.
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