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Name: Windmühle Achim Bauart: Galerieholländer, Windmühle Baujahr/Ersterwähnung: 1761 Standort: Achim Strasse: Mühlenstraße 65 PLZ, Ort: 28832, Achim Landkreis: Verden Bundesland: Niedersachsen Kontaktperson für Besichtigung: Verein zur Erhaltung der Achimer Windmühle e.V., Herr Weiß, Rathaus, Obernstraße 38, 28832 Achim 0 42 02 / 91 60 550
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Auf Bitten der Eingesessenen der Kirchspiele Achim und Daverden genehmigte Hans Christoph Graf Königsmarck, Gouverneur der schwedischen Krone, 1651 auf dem Geestrücken an der Wesermarsch den Bau einer Bockwindmühle. 1692 „verheuerte“ der Enkel des Grafen die Mühle an den bisherigen Müller Hermann Meyer, 1710 kaufte dieser sie. 1761 wurde sie Eigentum der Müllerfamilie Weidenhöfer, die statt der Bockwindmühle den heutigen 29 m hohen Galerieholländer mit zwei Stockwerken und reetgedecktem Turm erbaute. Die Familie besaß die Mühle bis 1936 und verpachtete sie. 1865 beantragte der Zimmermann Johann Schröder die Konzession für ein Dampfsägewerk mit zwei Mahlgängen. Die Konzession enthielt die Bedingung, dass er jeweils nur auf einer der Mühlen mahlen durfte; für die Erweiterung der Mahlbefugnis habe er 2 Taler in die Reichskasse zu zahlen.1910 wurde das Segeltuch auf den Flügeln durch verstellbare Jalousien ersetzt, 1912 löste eine Windrose die Steertsteuerung ab. Später wurde die Mühle mit einem Elektromotor ausgerüstet. Bis 1965 arbeitete die Mühle mit drei Schrot-, einem Graupen-, einem Grützgang sowie einem Walzenstuhl. Seit 1969 steht sie als Museumsmühle in der Obhut des Vereins zur Erhaltung der Achimer Windmühle. Die Mühlentechnik ist vorhanden. Wegen ihrer landschaftlich reizvollen Lage und des freien Blicks über die Wesermarsch ist die Mühle das Wahrzeichen Achims.
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