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Name: Windmühle Heber Bauart: Galerieholländer Baujahr/Ersterwähnung: 1587 Standort: Heber Adresse: Mühlenstraße 2960 Schneverdingen Landkreis: Soltau-Fallingbostel Bundesland: Niedersachsen Kontakt für Besichtigung: Nur Außenbesichtigung
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Als Johann Christoph Lahde 1820 die Mühlenerbin Anna-Catrina-Maria Gerken heiratete, war die Wassermühle an der Böhme - 1587 erstmals erwähnt - „in ganz schlechtem Stand und gar wenig Wasser“. Lahde beantragte die Erlaubnis, eine Windmühle zu bauen. Aber da die elf Müller im Umkreis eine Klage anstrengten, um die Konkurrenz zu verhindern, konnte er mit dem Bau erst 1825 beginnen. 30 Tonnen Kalk kamen per Schiff bis Hodenhagen und wurden von dort mit zehn Wagen nach Heber gefahren. Acht Maurer bauten den Sockel, sieben Zimmerleute richteten die Mühlenteile ein. Bei den Richtarbeiten rissen die Taue. Mehrere Dachdecker deckten das fertige Mühlengebäude mit Stroh ein. 1826 begann der Mahlbetrieb, im folgenden Jahr der Bau eines Wohnhauses neben der Mühle. Die alte Wassermühle wurde aufgegeben. Obwohl Lahdes Enkel mit zehn Jahren Vollwaise wurde, blieb die Mühle im Familienbesitz. 1925 brannte sie ab und wurde wieder aufgebaut. 1928 richtete ein Sturm erhebliche Zerstörungen an; der Neubau erhielt zur Verstärkung einen Motor. Der letzte Müller, Hinrich Lahde, war hochbetagt, als er kurz nach dem 2. Weltkrieg den Mühlenbetrieb einstellte. Die kleine Firma konnte der Konkurrenz der Großmühlen nicht standhalten. Der Mühlenhof wurde von der Mühle getrennt und allein weiter betrieben, der Stumpf der flügellosen Windmühle verkauft und zur Wohnmühle umgebaut. 1989 erhielt sie ein vierflügliges Windrad und wurde wieder zur weithin sichtbaren Landmarke.
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