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Name: Windmühle Mösloh Bauart: Wallholländer, Windmühle Baujahr/Ersterwähnung: 1860 Standort: Warmsen-Mösloh Adresse: Sapeloh 12a 31606, Warmsen Landkreis: Nienburg Bundesland: Niedersachsen Kontaktpersonfür Besichtigung: Prof. Dipl.-Ing. Rüdiger Wormuth 05 41 / 44 41 04
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Die Mühle wurde von Heinrich Stegemeier, dem zweiten Sohn des Besitzers des gegenüber-liegenden Hofes Sachten Nr 12 und seiner Frau Wilhelmine König um 1860 erbaut, als das Gewerberecht liberalisiert wurde. - Es ist ein frühes Beispiel einer Durchfahrt-Wallholländer-mühle mit Windrose, die die auf einem Gleitkranz drehbare Kappe mitsamt dem Flügelkreuz automatisch in den Wind dreht Die Segelgatterflügel werden vom Wall aus besegelt. Dieser war ursprünglich von einer Ringmauer eingefasst. Ursprüngliche Ausstattung : Feinmehlgang mit „Champagner“-Stein als Läufer und Tuffstein als Bodenstein, Schrotgang mit Sandsteinen - beide Mahlgänge mit einem Durchmesser von 1.50 m - Graupengang, Durchmesser 1,80 m ; Vertikalsägegatter. Beide Mahlgänge sind wieder funktionsfähig. Es wird regelmäßig mit Windkraft geschrotet. Vor dem ersten Weltkrieg brannte die Mühle aus. 1923 baute man in den ausgebrannten Turm aus Backstein das Balkenwerk, das gehende Werk, die Flügelwelle und die Kappe einer Mühle, die 1800 in Petershagen erbaut wurde, ein. Ab etwa I960 ruhte der Windantrieb. Bis 1973 betrieb August Stegemeier, der letzte dort tätige Müller, noch einen Elektroschrotgang. 1889 bis 1992 erfolgte die Instandsetzung der Mühlenruine mit privaten und öffentlichen Mitteln. Innenbesichtigung auf Anfrage 0541 – 44 41 04.
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