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zur Straße > Stadt Salzgitter > 25 Bockwindmühle Salzgitter-Salder

Die Bockwindmühle am Städtischen Museum Schloß Salder

Die Geschichte dieser Bockmühle beginnt im Jahre 1566, als die Fürstliche Cammer die damals nahe Lesse stehende Mühle zusammen mit einer benachbarten Mühle in Osterlinde an einen Müller verpachtete. 1770 erwarb der Müller Johann Peter Berking aus Salder die Mühlen auf Erbzins.Sein Sohn Johann Friedrich Berking ließ 1793 in Osterlinde eine Wassermühle bauen und dafür die eine der beiden Windmühlen, die Osterlinder, abbrechen. 1813 / 14 ließen Berkings die Lesser Mühle neu bauen und 1841 den Erbzins für die Wasser- und die Windmühle ablösen.
1878 ließ Friedrich Berking die Bockwindmühle nach Osterlinde nahe an seine Wassermühle versetzen. Nach seinem Tod verkaufte die Witwe 1888 beide Mühlen an den Müller Söchtig aus Lesse. Die relativ kleine Mühle war mit einem Mahlgang und Mehlsichter ausgestattet.
1941 kaufte die Fa. Blume & Oppermann die beiden Mühlen, ließ 1964 noch einmal die Flügel der Windmühle erneuern, doch beide Mühlen 172 stilllegen und 1974 an Ernst Froböse verkaufen. Dieser schenkte 1978 die Bockwindmühle der Stadt Salzgitter, welche sie 1984 abbauen und zunächst für einige Zeit auf der Hannoverschen Industriemesse aufstellen ließ. Im restaurierten Zustand wurde die Mühle dann letztendlich bis Herbst 1984 beim Museum Schloss Salder aufgebaut und ist seither als betriebsfähiges Denkmal zu besichtigen.

 

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